Da das jetzige Feuerwehrhaus der Schottener Kernstadtwehr zu klein geworden war und auch in wesentlichen Anforderungen nicht der UVV entsprach, der vorhandene Polizeiposten auch aus allen Nähten zu platzen drohte und gleichzeitig die DRK-Bergwacht Bereitschaft Schotten nach einer alternativen Bleibe suchte, kam die Idee auf eine gemeinsame Unterkunft zu schaffen. Erleichtert wurde das Vorhaben durch das Konjunkturpaket, um hieraus Mittel für die nicht durch das Land Hessen förderfähige Bereiche bereit zu stellen. Anschließend ging die Bürgermeisterin auch noch auf die Struktur der Schottener Feuerwehr ein. „Da seit Jahren die Beschäftigten der Verwaltung die bei den Stadtteilfeuerwehren aktiv sind auch tagsüber bei der Kernstadtwehr mitfahren, ist dies ein erheblicher Beitrag zur Sicherstellung der Tagesalarmbereitschaft.
Auch werde bei Neueinstellungen die „aktive“ Mitgliedschaft bei einer freiwilligen Feuerwehr gewichtig in die Wagschale geworfen. Von daher sei auch der Standort des neuen Gefahrenabwehrzentrums, welches mit insgesamt 3,6 Millionen Euro Kosten angesetzt ist direkt auf dem Gelände hinter der Stadtverwaltung als ideal anzusehen.
Hessens Innenminister Bouffier zeigte sich von den Plänen und deren Umsetzung beeindruckt: „Was hier geplant wurde und jetzt umgesetzt wird ist absolut begrüßenswert und auch zukunftsweisend." Weiter meinte der Innenminister: „Wenn sich 4 zusammentun und es kommt etwas gemeinsames heraus, dann ist das immer besser als wenn jeder für sich etwas plant und meint es umsetzen zu müssen“. Daß die 730.000 Euro für den Feuerwehrbereich für die Sicherheit der Bürger gut angelegt seien, daran ließ Innenminister Bouffier keinen Zweifel. Weiterhin kommen aus Landesmittel noch einmal 1,1 Millionen Euro für die Ausstattung der Polizeiunterkunft hinzu so, dass sich das Land Hessen mit ca. 1,8 Millionen Euro an dem Objekt beteiligt. Abschließend bedankte sich Bouffier für das Engagement der ehrenamtlich Tätigen Feuerwehrangehörigen und wünschte, dass diese immer wieder gesund von Einsätzen zurück kommen mögen. +++
Veröffentlicht auf: http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1186227