(sw). Der Rohbau des neuen Gefahrenabwehrzentrums an der Schottener Stadtverwaltung ist abgeschlossen. In diesem Jahr soll noch der Einbau der Fenster im zukünftigen Domizil für die Feuerwehr, den Polizeiposten, die Bergwacht und das Stadtarchiv erfolgen.
Im Bauausschuss stellte die Schottener Bauamtsleiterin Elke Högy jetzt stellvertretend für den verhinderten Architekten Wilhelm Kemper (Unna) die farbliche Gestaltung der Außenfassade des neuen Gebäudekomplexes vor.
Vorherrschende Töne werden die Farben grau und rot sein. Der neue Gebäudekomplex erhält im Untergeschoss auf der zum früheren Hof der Stadtverwaltung zugewandten Seite eine Putzverkleidung im dunkelgrauen Farbton. Die restlichen Teile der Fassade werden mit einer vorgehängten Blechfassade versehen, die in einem helleren Grauton gehalten ist. Für die farbliche Akzentuierung sorgt ein kräftiger roter Farbton. Dieser wird insbesondere das Erscheinungsbild des 14 Meter hohen Turmes prägen. Weitere rote „Farbtupfer“ sind an Fenstern und an den sieben Toren des zur Laubacher Straße hin gelegenen großen Bereichs vorgesehen, in dem die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr untergebracht werden.
Zur Seite, die an die Parkstraße angrenzt, wird neben dem Wort „Gefahrenabwehrzentrum“ noch das Wappen der Stadt Schotten aufgebracht. Für diese farbliche Gestaltung stimmten die Vertreter der Kooperation von SPD und FDP, während sich die CDU-Abgeordneten der Stimme enthielten. Trotz der „farblichen Auflockerung“ sparte Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Dorfinger in der kurzen Aussprache nicht mit seiner Kritik am Escheinungsbild des Gefahrenabwehrzentrums: „Es ist und bleibt ein hässlicher Klotz.“
Artikel veröffentlicht auf: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/schotten/9709812.htm




