Kutsche umgestürzt: Pferde erschracken sich vor Ponys - Niemand verletzt Druckbutton anzeigen? E-Mail

29.05.11 - SCHOTTEN - Glimpflich für Kutschführer und Begleitung, wie auch für die Zugpferde verlief eine Ausfahrt am heutigen Sonntag. Als die gemütliche Gruppe mit ihrer Kutsche von Gonterskirchen einen asphaltierten Feldweg in Richtung Einartshausen befuhr, erschreckten sich die ziehenden Pferde derart über eine Gruppe Ponys, dass sie nicht mehr zu halten waren. Der Kutschführer konnte seine Pferde schließlich nur noch eine Böschung herunter lenken, um sie vor einem unkontrollierten Durchgehen zu hindern. Dennoch hatte die Kutschgesellschaft noch "Glück im Unglück". Trotz der umgestürzten Kutsche kamen sie und ihre Pferde, von kleineren Blessuren abgesehen, unverletzt davon.

Gegen 11:30 Uhr wurde die Feuerwehr Schotten sowie der Ortsteil Einartshausen mit dem Stichwort "Person unter Kutsche eingeklemmt" alarmiert. In Einartshausen sind während einer Kutschfahrt die Zugpferde außer Kontrolle geraten, Tiere inklusive Kutsche fielen einen Graben hinab. Die Personen auf der Kutsche konnten noch rechtzeitig abspringen und zogen sich nur leichte Verletzungen zu. Kutsche samt Pferde sind noch gut 150 Meter weiter auf dem Acker entlang "gefahren" und dann letztendlich zum Stehen gekommen, so berichtete die Feuerwehr Schotten.

Glücklicherweise waren beim Eintreffen der Rettungskräfte keine Personen unter der Kutsche. Die Leichtverletzten wurden medizinisch versorgt, die Pferde beruhigt und abtransportiert. Vor Ort waren außer der Feuerwehr Schotten und Einartshausen ein Rettungswagen aus Laubach sowie die Kameraden der Bergwacht Schotten als Unterstützung auf medizinischer Seite. Eingesetzte Fahrzeuge: ELW 1; VRW; HLF 20/16

In diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung der Feuerwehr: Aufgrund einer Sportveranstaltung in der Schottener Innenstadt gestaltete sich nicht nur die Anfahrt der Feuerwehrleute zum Gerätehaus schwierig. Leider gibt es immer wieder Menschen, die der Meinung sind, sie müssten absolute Halteverbote als eigenen Parkplatz nutzen, so auch heute. Direkt gegenüber der Ausfahrt der Feuerwehr waren mehrere Fahrzeuge im Halteverbot und behinderten dadurch massiv das Herausfahren des "großen" HLF, welches immerhin LKW-Ausmaße hat. Ein Problem, auf welches die Feuerwehr Schotten leider immer wieder stößt und die Beteiligten zeigen selten Einsicht. Fraglich nur, wie genau diese Personen reagieren würden, wenn sie selbst einmal auf die Feuerwehr angewiesen sind und diese dann aufgrund solcher Probleme "zu spät" kommt... +++

 

Quelle: http://osthessennews.de/beitrag_J.php?id=1198490

 

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